Barrierearmut als feministisches Thema
Informationen zu Barrieren – Demonstration am 8.März
Start: Kreuzung Schönhauser Allee / Gleimstraße
Beginn:13 Uhr
Aufzüge für An- und Abreise: S Schönhauser Allee, U Rosa-Luxemburg Platz
Barrierefreie Toiletten: Café Spreegold (am Start),Karl-Liebknecht-Haus(am Ende)
Maskenblock (Auftaktkundgebung): Gleimstraße, Seiteneingang vom Kino
DGS-Übersetzung: Bei der Auftaktkundgebung auf der Bühne
Flüsterübersetzung Englisch: Treffpunkt wird von der Bühne aus angesagt
Bitte testet euch vor der Demo auf COVID19.
Bleibt zu Hause, wenn ihr krank seid.
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Barrieren betreffen viele Menschen
FLINTA* mit Behinderung oder chronischer Krankheit erleben viele Probleme. Sie werden oft mehrfach benachteiligt.
Ein Grund ist unsere Gesellschaft. Sie bevorzugt cis Männer und bestimmte Körper.
Ein anderer Grund sind Hindernisse in der Umgebung.
Zum Beispiel:
- hohe Bordsteine,
- Stufen,
- Pflastersteine.
Diese Hindernisse machen das Leben schwer.
Nicht nur für Menschen mit Behinderung.
Auch für:
- ältere Menschen
- Menschen mit Kindern
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Toiletten fehlen oft
Es gibt zu wenige Toiletten für alle.
Auch Wickelräume und Stillräume fehlen.
Das ist ein Problem für:
- Menschen mit Behinderung,
- Menschen, die andere pflegen oder begleiten
- FLINTA*.
Viele müssen ihren Alltag genau planen.
Jeder Weg kann anstrengend sein.
Manche Orte werden gemieden.
Der Zugang zu öffentlichen Orten ist oft schwer.
Zum Beispiel für:
- Menschen im Rollstuhl,
- Menschen mit Kinderwagen,
- Menschen mit Gehstützen,
- Menschen mit Rollator,
- blinde Menschen mit Blindenstock.
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Demo am 8. März
Am 8. März gehen wir auf die Straße.
Wir wollen den öffentlichen Raum nutzen.
Dabei stoßen wir auf Barrieren.
Viele Demonstrationen sind nicht barrierefrei.
Zum Beispiel wegen:
- vieler Menschen
- großer Lautstärke,
- langer Wege.
Für Menschen mit ME/CFS oder Post-Covid sind Demos oft nicht möglich.
Deshalb stellen wir die Reden später auf unsere Website.
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Treffpunkt und Strecke
Wir treffen uns um 13 Uhr.
Ort: Kreuzung Schönhauser Allee und Gleimstraße
Start: nahe S+U-Bahnhof Schönhauser Allee.Ende: Rosa-Luxemburg-Platz.
Beide Bahnhöfe haben Aufzüge.
Ob sie funktionieren, könnt ihr hier prüfen: www.brokenlifts.org
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Toiletten
Am Startort:
- Kino Colloseum: viele, barrierearme Toiletten.
- Diese Toiletten funktionieren aber nicht für Rollstuhlfahrer*innen.
- Restaurant Spreegold: barrierefreie Toilette.
- Sie ist nur für Menschen im Rollstuhl gedacht.
Auf der Strecke:
- Barrierefreie City-Toilette an der Cantianstraße.
Am Ende:
- Karl-Liebknecht-Haus: barrierefreie Toilette.
- Danke dafür an das Karl-Liebknecht-Haus!
Weitere barrierefreie Toiletten findet ihr hier:www.wheelmap.org
Aber Achtung:
Der 8. März ist in Berlin ein Feiertag.
Manche Orte könnten geschlossen sein.
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Hinweise zur Strecke
Die Strecke ist möglichst barrierearm.
Sie geht eher bergab.
Die meiste Zeit können wir zwei Fahrspuren nutzen.
Achtung an diesen Stellen:
- Tramspur bis U Eberswalder Straße
- Kurz vor der U Eberswalder Straße ist die Tramspur zusätzlich gepflastert.
- Tramspuren an U Eberswalder und Torstraße
Unsere Ordner*innen können beim Überqueren helfen.
Kurz nach U Eberswalder gibt es eine kurze und leichte Steigung.
Es gibt eine mobile Rampe für große Barrieren.
Fragt dafür unsere Ordner*innen.
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Kundgebung
Am Anfang gibt es eine Kundgebung.
Die Reden kommen von einem Lautsprecherwagen in der Gleimstraße.
- Die Reden werden in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt.
- Die Reden sind auf Deutsch
Es gibt Flüsterübersetzungen auf Englisch.
- Du kannst übersetzen?
- Dann melde dich!
- Du brauchst eine Übersetzung?
- Dann melde dich auch.
- Kontakt:
Instagram oder
feminism_unlimited@systemli.org
Es gibt Stühle für die Kundgebung.
Fragt unsere Ordner*innen.
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Maskenblock
Es gibt einen FFP2-Masken-Block.
Dort tragen alle eine Maske und halten Abstand.
Ihr erkennt den Block an einem Schild.
Bei der Startkundgebung ist der Maskenblock am Seiteneingang des Kinos.
Das ist in der Gleimstraße.
Auf der Strecke ist der Masken-Block der vorletzte Block.
Er ist direkt vor dem Fahrradblock.
Wir haben einige Masken dabei.
Bringt gern selbst Masken mit.
Beim Maskenblock haben die Ordner*innen Masken, Ohrstöpsel und Traubenzucker.
